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EMS Training

24.09.2016 17:01

Der neuste Hype im Bereich Fitness und Abnehmen lautet EMS Training. EMS Training steht für Elektrostimulationstraining. So verspricht EMS Training schlanker, fitter und definierter zuwerden und das in nur 20 Minuten. Dank elektrischer Impulse, die kleine "Stromstöße" senden, sollen die Muskeln stimuliert werden. Für das EMS Training brauchen Sie weder aufwändige Fitnessgeräte, noch Trainingsgewichte. Sie brauchen lediglich einen Anbieter für EMS Training mit einem erfahrenem Trainer, was Sie mittlerweile in jeder größeren Stadt finden.

Was ist EMS Training?

Beim EMS Training arbeitet die Elektronische Muskel Stimulation mit Reizstrom. Das verspricht, dass EMS Training deutlich effektiver ist, als herkömmliches Krafttraining. Die Trainierenden tragen dabei speziell leitende Funktionskleidung, die am Anfang zur Verbesserung der Leitung des Stroms feucht ist. Darüber befindet sich eine verkabelte Weste, ein Hüftgurt und Manschetten für Arme und Beine. Sie werden an ein Gerät angeschlossen, an dem der Trainer die elektrischen Impulse mit Hilfe eines Gerätes reguliert. Gleichzeitig geht der Trainer mit Ihnen verschiedene Übungen durch, die Sie dabei durchführen. Der Trainer kann jede Muskelgruppe von dem Gerät aus einzeln ansteuern. 

Mit dem EMS-Gerät kann der Trainer bestimmte Elektroimpulse an die Muskeln abgegeben, immer für vier Sekunden lang. Darauf folgen vier Sekunden Pause. Gleichzeitig mit den Impulsen werden die Übungen absolviert. Die Übungen variieren je nach individuellem Ziel und umfassen häufig eher die großen Muskelgruppen. Dank des Reizstroms wird die natürliche Kontraktion der Muskeln von außen verstärkt, was die Anstrengung deutlich erhöht und selbst leichte Kniebeugen ohne Gewicht können je nach Impulsstärke zur wahrlichen Zitterpartie werden. Der Strom erreicht auch tiefer liegende Muskelschichten.

Die Herkunft von EMS Training

Dabei kommt EMS-Training ursprünglich aus dem Reha-Bereich, wo es eingesetzt, um zum Beispiel nach Verletzungen einem Muskelschwund vorzubeugen. Aber auch in der Physiotherapie wird EMS-Training bereits seit vielen Jahren für den gezielten Aufbau von Muskeln angewendet. Viele Leistungssportler nutzen das EMS Training gleichzeitig, um ihre Leistung zu erhöhen.

Gibt es Schmerzen bei EMS Training?

Hier können wir Sie guten Gewissens beruhigen. Da die Impulse im sogenannten niederfrequenten Bereich liegen, aktivieren sie lediglich die quergestreifte Muskulatur, also die Skelettmuskulatur. Die Herzmuskulatur und die glatte Muskulatur (Organmuskulatur) werden dabei nicht angesprochen.

Wie effektiv ist EMS-Training?

Die Vorzüge von EMS Training sind sehr vielfältig:

  • Lösen von Verspannungen
  • Schneller Muskelaufbau
  • Linderung von Rückenschmerzen

Es gibt bereits einige Studien darüber, dass EMS Training wirksam ist. So soll EMS Training lt. einer Untersuchung der Sporthochschule Köln, dass ein Muskelwachstum von 14 Prozent nach sechsmonatigem EMS-Training realistisch ist. Gerade eine schwache Rückenmuskulatur soll besonders gut auf das EMS Training ansprechen. Dennoch raten viele Experten von einem reinen EMS Training ab, das es richtiges Krafttraining und Ausdauertraining auf Dauer nicht ersetzen kann. Eine willkommene Ergänzung ist es aber sicherlich.

Wie oft sollte EMS Training in der Woche trainiert werden?

Eine Sitzung dauert meist 20 min und wird im Normalfall ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche trainiert.

Eignet sich EMS Training für jeden?

Wie bei jedem Training sollte immer erst ein Check beim Hausarzt gemacht werden, aber grundsätzlich ist EMS-Training nicht für Schwangere und Menschen mit Herzschrittmachern geeignet.

Wie viel kostet EMS Training?

Eine EMS Training Sitzung kostet zwischen 20 bis 25 Euro.


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