Ein Grund mehr Vegan zu leben

13.01.2014 09:24

Noch ein Grund mehr, um VEGAN zu leben!

Obwohl der Fleischkonsum in Deutschland 2013 um durchschnittlich zwei Kilogramm pro Einwohner zurückgegangen ist, bleibt die Bundesrepublik "Europameister" im Schweineschlachten. Jährlich landen 58 Millionen der Tiere im Schlachthaus. Zudem werden in Deutschland 630 Millionen Hühner und 3,2 Millionen Rinder geschlachtet.

Im Gegensatz zu Deutschland steigt die Fleischproduktion global gesehen an. Bis Mitte dieses Jahrhunderts werden weltweit jährlich fast 470 Millionen Tonnen Fleisch - 150 Millionen Tonnen mehr als heute - produziert , prognostizieren die Macher der Studie. In den USA schlachtet alleine die Gesellschaft "Tyson Foods" mehr als 42 Millionen Tiere in einer einzigen Woche, in China werden über 660 Millionen Schweine pro Jahr geschlachtet. In Deutschland ist der Fleischkonsum 2013 zwar durchschnittlich um zwei Kilogramm pro Einwohner zurückgegangen. Doch der globale Hunger nach Fleisch ist vorerst nicht zu stillen.

Allein der Bedarf an Sojafuttermitteln zur Mästung der Schlachttiere wird von derzeit 260 Millionen auf über 500 Millionen Tonnen pro Jahr steigen – mit verheerenden Folgen für die Weltbevölkerung. Die Zeche für den globalen Fleischhunger zahlen die Armen, die von ihrem Land verdrängt werden und sich aufgrund der hohen Preise weniger Nahrung leisten können

Umweltbelastungen und negativen Auswirkungen auf Mensch und Natur durch den expandierenden Futtermittelanbau hin. 70 Prozent aller Agrarflächen der Erde werden inzwischen von der Tierfütterung beansprucht. Die Folgen sind fatal, wertvolle Regenwälder gehen verloren, Böden und Gewässer werden mit Pestiziden belastet und die Preise für Grundnahrungsmittel steigen aufgrund knapper werdender Agrarflächen. Die großräumige Anwendung des Herbizids Glyphosat beim Gentechnischen-Sojaanbau führt in Südamerika vermehrt zu massiven Gesundheitsschäden."

Die steigende Nachfrage für Fleisch hat auch zufolge, dass die Schlachtanlagen weltweit immer stärker industrialisiert werden. Nebeneffekte wie Lebensmittelskandale durch unsauberes Arbeiten, Antibiotikamissbrauch oder Hormonrückstände im Fleisch sind das Resultat. 

Oder auf gut Deutsch: ES MACHT UNS KRANK!

Quelle: Fleischatlas 2014 (http://www.bund.net/fleischatlas)


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