Milch & Fleisch ungesund?

05.09.2013 11:51

                           Milch und Fleisch Lymphdrüsenkrebs erregend?

                                                                               

Im Fachjournal Nutrition and Cancer wurde soeben von Stefani et al. (2013) eine Studie zu den Zusammenhängen zwischen

einer Erkrankung an Lymphdrüsenkrebs und dem Konsum von Fleischprodukten, Milch, Gemüse, Obst und Alkohol veröffentlicht.

Verglichen wurden in der Untersuchungsperiode 1996-2004 697 Patienten mit Lymphdrüsenkrebs mit 3606 Kontroll-Patienten,

die nicht an Krebs litten.

Im Ergebnis kennzeichneten sich die Patienten mit Lympdrüsenkrebs insbesondere durch einen erhöhten Konsum von dunklem

Fleisch (red meat) und von Milch. Die Gruppe der in hohem Ausmaß Milch konsumierenden Patienten wies ein fast dreifaches

Risiko auf, an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken, als die Gruppe der am wenigsten Milch konsumierenden Personen. Fleischkonsum

steigerte das Risiko um das 1,68 fache. Demgegenüber wiesen pflanzliche Lebensmittel  insbesondere Früchte, aber auch Alkohol,

vorwiegend Rotwein, einen risikomindernden Effekt auf. Die Autoren vermuten, dass die hier untersuchten Nahrungsmittel

eine kausale Rolle in der Enstehung von lymphoiden Krebserkrankungen spielen.

In dieser Untersuchung wurden keine vegan lebenden Personen untersucht. Die Befunde konvergieren aber mit den 

Ergebnissen vielfältiger weiterer Untersuchungen, die darauf hinweisen, dass vegan vor Krebs schützt,Bluthochdruck bei

veganer Ernährung seltener auftritt, die vegane Ernährung die Herzgesundheit fördert, Veganer seltener an Diabetes

Typ II erkranken und die vegane Ernährung einen positiven Einfluss auf eine bestehende Diabetes Erkrankung ausübt

und sich vegan außerdem günstig auf den Verlaufrheumatischer Arthritis-Erkrankungen auswirkt. Eine ganz

neue Studie zeigt, dass Veganer im Vergleich zu ovo-lacto Vegetariern, Fischessern, Wenig-Fleischessern und

Normal–Fleischessern das geringste Gesamtrisiko aufweisen, von chronischen Erkrankungen, wie  Krebs, Herzerkrankungen

oder Diabetes, betroffen zu sein. Darüber hinaus könnte eine gesellschaftliche Umstellung auf vegan der Entstehung und

Ausbreitung gefährlicher Zoonosen, wie der Vogelgrippe, entgegenwirken. Weitere Vorteile einer vegane Ernährung liegen im

gesundheitlich-ästhetichen Bereich, wobei vegan offenbar vor Akne schützt und zudem  Mundgeruch verhindert. 

Der Forschungsstand weist in der Gesamtbewertung immer deutlicher darauf hin, dass der Verzicht auf Tierprodukte im 

Sinne einer veganen  Lebensweise der menschlichen Gesundheit dienlich ist. Die Verbesserung und der Erhalt der

menschlichen Gesundheit ist entsprechend eine weitere Argumentation für die Verbreitung des Veganismus, zusätzlich zu

den zentralen Aspekte von Tierschutz und Tierrechten, Umweltschutz und der durch eine vegane Lebensweise

erleichterten Herstellung einer weltweiten Ernährungssicherheit.

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Die lässt sich besonders gut aufschäumen.

Quelle:

De Stefani, E, Ronco ,A.L., Deneo-Pellegrini, H., Boffetta, P., Correa, P., Barrios, E., Acosta, G., & Mendilaharsu, M. (2013).  

Meat, milk and risk of lymphoid malignancies: a case-control study in uruguay. Nutrition and  Cancer,  65 (3):375-383


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