Outdoor Sport im Winter

14.10.2013 09:50

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Outdoor Sport im Winter


Wenn wir im Supermarkt die ersten Lebkuchen und Marzipankartoffeln entdecken, wenn unsere Sommerbräune so langsam von uns weicht, dann wissen wir, jetzt kommt die kalte Jahreszeit.

Und wie sagte uns Oma immer gern: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung.

Die gute Nachricht lautet also, wir brauchen nicht auf unsere Outdoor-Laufeinheit zu verzichten,
vorausgesetzt wir beachten einige Dinge.

Beginnen wir mit der Kleidung:
Um unseren Körper vorm Auskühlen zu schützen, gibt es sogenannte Funktionsunterwäsche aus sehr modernen High-Tech-Fasern.
Sie liegen hauteng am Körper, halten warm, sind aber dafür atmungsaktiv, d.h. der Schweiß wird von innen nach außen abtransportiert, es bildet sich somit kein unangenehmer Nässestau am Körper, der zu einer Erkältung führen könnte.

Ist es noch nicht allzu kalt, reicht ein langärmliges Unterhemd mit einem Laufshirt, ebenfalls aus Funktionsfasern, und eine lange enganliegende Laufhose.

Fallen die Temperaturen weiter herab, ergänzt man das ganze mit einer leichten Laufjacke.
Ein Stirnband hält die Ohren warm und ein paar dünne Handschuhe bieten den Händen Schutz.

Regnet es, gibt es auch atmungsaktive Regenjacken.
Denn wer schon mal den sogenannten Runners-High im Regen erlebt hat, möchte ihn nicht mehr missen.

Sobald sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt bewegen, erweist eine Fleecejacke sehr gute Dienste, für den Kopf darf es dann schon eine Mütze sein und ein Tuch für den Hals-Nackenbereich.
Hat die Fleecejacke einen hohen Kragen und eine Kapuze, kann man diese einfach über die Mütze ziehen und ist perfekt vor dem Wind geschützt.
Für den Unterkörper braucht man dann entweder eine dickere Laufhose oder zumindest eine lange Unterhose, die aus dem selben Material sein sollte, wie das oben erwähnte Laufshirt.
Auch hier sind die Handschuhe sehr wichtig, denn die Haut an den Händen wird im Winter schon genug strapaziert.
Wer sich nicht vom Schnee abhalten lässt, der sollte auf gut profilierte Schuhe achten. Es gibt sogar Schneeketten für die Schuhe.
Das Laufen im Schnee ist übrigens genauso gut für die Kraftausdauer wie das Laufen im Sand. Der Fuß braucht einfach mehr Kraft, um sich abzudrücken. Allerdings sollte man es hier nicht übertreiben, denn die Belastung für die Achillessehne ist dadurch auch etwas größer.

Der nächste Aspekt ist die Sicherheit:
Die Tage sind kürzer, es wird später hell und abends früher dunkel.
So sollten gerade die Damen unter uns während der Dunkelheit auf die Laufstrecke im Wald verzichten, egal wie gut sie sich dort auskennen.
Es lohnt sich dann lieber auf gut befahrene Straßen oder wenn die Abgase der Autos doch zu stark sind, auf Wohnsiedlungen zurück zu greifen.
Damit die Autofahrer einen auch in der Dunkelheit erkennen, sollte man sich mit Reflektoren ausstatten.

Der letzte Punkt ist die Belastung der Kälte auf den Körper:
Bevor das Tempo erhöht wird, sollte man sich ein wenig länger warm laufen, als im Sommer, denn der Körper braucht durch die Kälte etwas länger, bis die Muskeln, Sehnen und Bänder geschmeidig sind. Das Auslaufen und Stretchen sollte dann besser im Warmen statt finden, als draußen, denn hier ist die Erkältungsgefahr sonst zu groß.
Die Laufeinheiten bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, sollten nicht ganz so umfangreich sein, wie sonst, da die kalte Luft eine Belastung für die Atemwege darstellt.

Ihr seht also, gut ausgerüstet, gibt es auch im Winter keine Ausreden, um den inneren Schweinehund siegen zu lassen.


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