Stevia

11.03.2014 10:07

Stevia - Süss, aber gesund

Eine der Hauptbeschäftigungen der Menschheit ist die Suche

nach Lebensmitteln, die zwar süss schmecken, aber nicht dick machen sollen.

Ausserdem wäre es praktisch, wenn diese süssen, aber kalorienarmen

Nahrungsmittel die Zähne schonen und den Blutzuckerspiegel schön brav in Ruhe liessen.

Natürlich sollten sie auch bei regelmässigem Verzehr keinesfalls krank machen,

sondern sich möglichst positiv auf die allgemeine Gesundheit

auswirken wie der Süssstoff aus Stevia.

Mittlerweile gibt es viele Süssstoffe und Zuckeraustauschstoffe,

doch keiner ist so natürlich und gleichzeitig so vorteilhaft für unsere

Gesundheit wie Stevia (Stevia rebaudiana).

Die kleine Pflanze namens Stevia rebaudiana,

die auch Honigkraut genannt wird, stammt aus Südamerika und

schmeckt von Natur aus extrem süss. Im Vergleich zu unserem heimischen

Rübenzucker ist die Stevia-Pflanze 30mal süsser.

Dabei enthält sie weder Kalorien noch Zucker.

Die konzentrierte Süsse, die aus Stevia gewonnen wird,

heisst Steviosid und ist etwa 300mal süsser als gewöhnlicher Haushaltszucker.

Der Süssstoff, der aus Stevia gewonnen wird, heisst Steviosid und ist sogar

etwa 300mal süsser als gewöhnlicher Haushaltszucker.

Mit Stevia nehmen Sie ab

Wenn Sie Gewicht verlieren wollen, dann geht es bekanntlich darum,

einerseits weniger Kalorien zu essen und andererseits mehr Kalorien

zu verbrennen als zu sich zu nehmen. Leichter gesagt als getan, nicht wahr?

Wenn der erste Teil dieses Tipps aber realisiert werden kann,

dann ist der zweite schon nicht mehr so schwer.

Wie also reduziert man am besten und vor allem am gesündesten

(was die Wahl des Süssmittels angeht) die tägliche Kalorienzahl?

Mit Stevia.

Die gesunde Stevia-Pflanze enthält praktisch keine Kalorien,

ist u. a. aus diesem Grunde in Japan seit den 70er Jahren als

Süssungsmittel beliebt und nimmt dort 40 Prozent des Süssstoffmarktes ein.

Mit Stevia sinkt der Blutzuckerspiegel

Das Abnehmen gelingt mit Stevia nicht zuletzt deshalb so reibungslos,

weil die Pflanze den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst.

Allein die Beibehaltung eines stabilen Blutzuckerwertes

kann vielen Menschen bereits den Weg zu einem gesunden Gewicht weisen.

WebMD.com (ein englischsprachiges Informationsportal im Bereich Gesundheit und Medizin)

berichtet von Studien, die zeigten, dass 1000 Milligramm Steviosid

den Blutzuckerwert um 18 Prozent verringern könnten.

Mit Stevia sind Zähne sicher

Zucker ist nicht gerade das Beste für unsere Zähne.

Wer nicht das Glück hatte und abwehrstarke Zähne vererbt bekam,

wird bei einer zuckerhaltigen Ernährung in seinem Zahnarzt längst einen

guten Bekannten gefunden haben. Auch mühselige Zahnhygienemassnahmen

können den durch Zuckerverzehr früher oder später einsetzenden Zahnverfall kaum aufhalten.

Der durchschnittliche Zuckerkonsum beträgt in Deutschland

pro Person etwa 35 bis 40 Kilogramm pro Jahr,

in der Schweiz und den USA knapp das Doppelte. Bedenken Sie,

dass mit “Zucker” nicht nur derjenige Zucker gemeint ist,

den sie in Ihren Kaffee oder in den Kuchenteig schütten, sondern auch jener Zucker,

der im Kakaogetränk, in der Marmelade, der Nutella, den Frühstücksflocken,

den Keksen, dem Schokoriegel und in Säften oder Soft Drinks steckt sowie

all der Zucker, der in Ihrem Ketchup, im Salatdressing, in manchen Wurstdelikatessen,

in Chips, in der Mayo, in Tomatensossen, in Fertigsuppen, Gewürzmischungen,

den Essiggurken und in vielen weiteren Lebensmitteln vorhanden ist,

also in Lebensmitteln, denen kaum jemand ansieht,

dass sie irgendetwas mit Zucker zu tun haben könnten.

Stellen Sie sich jetzt vor, wenn Sie nur einen Teil dieses

Zuckers durch einen gesunden Süssstoff wie Stevia ersetzen könnten,

welche Erleichterung dies für Ihre Zähne bedeuten würde.

Stevia gilt nicht nur als anti-kariogen (karieshemmend),

sondern soll ausserdem die Entwicklung von Plaque (Zahnbelag) verhindern.

Senkt Stevia den Blutdruck?

WebMD.com schreibt von Forschungsergebnissen, die darauf hinwiesen,

dass Stevia hohen Blutdruck senken könne – und zwar bei einer Dosierung

von 750 bis 1500 Milligramm Steviosiden pro Tag. Der Nachrichtensender CNN

berichtete kürzlich, dass Forscher einen hohen Verzehr von Fruktose

(einem weiteren in vielen Lebensmitteln versteckt vorkommenden Industriezucker)

mit einem um 30 Prozent erhöhten Risiko für Bluthochdruck in Verbindung bringen konnten.

Tatsächlich brauchen Sie nur 2 ½ Dosen oder mehr irgendeiner mit Zucker oder Fruktose

gesüssten Limonade am Tag zu trinken und schon erhöhen Sie Ihr Bluthochdruckrisiko

um den erwähnten Prozentsatz. Angenommen Sie würden allein Ihre Ess- und Trinkgewohnheiten

ändern und Ihren Kaffee, Tee, Ihre selbst gemachte Limonade oder Desserts

künftig nur noch mit Stevia süssen, dann könnten Sie Ihrem Blutdruck eine deutlich

positivere Zukunft in Aussicht stellen.

Monsanto finanzierte Stevia-Studie

Stevia ist also eine Pflanze, die Lebensmittel süssen kann und

gleichzeitig der Gesundheit des Menschen dient – was bekanntlich

eine ganz ungewöhnliche Kombination ist. Dennoch war Stevia in der EU für den

Einsatz in Lebensmitteln jahrzehntelang verboten. Der Grund dafür soll eine höchst

umstrittene Studie an Ratten gewesen sein, die mit völlig unrealistischen Überdosen

extrahierter Stevia-Süssstoffe gefüttert worden waren und daraufhin

DNA-Veränderungen gezeigt hätten. Umstritten nicht zuletzt darum,

weil die Studie vom damaligen Aspartam-Hersteller Monsanto höchstpersönlich

finanziert worden sein soll. Stevia wurde daraufhin von der Europäischen Kommission

als Novel Food abgelehnt – und zwar völlig ungeachtet der Tatsache, dass Stevia

in vielen anderen Ländern der Welt bereits seit Jahrzehnten schadlos verzehrt wurde.

Doch ging es vermutlich niemandem darum, einen gesunden Süssstoff

für alle Menschen dieser Welt zu finden, sondern darum, den Süssstoffmarkt für

Aspartam und Co zu sichern und jedes potentielle

Konkurrenzprodukt gleich im Vorfeld auszuschalten.

Stevia in der EU

In der EU gab es Stevia natürlich auch in der Zeit des Verbots.

Da die gesunde Süsse aber nicht unter dem Begriff “Lebensmittel”

verkauft werden durfte, musste sie – obwohl sie selbstverständlich in

reinster Lebensmittelqualität vorlag, anders deklariert werden,

beispielsweise als “Stevia zur Herstellung von Kosmetik”,

als “Badezusatz” oder als “Zahnpflegemittel”.

Stevia im Visier der Süssstoffkonzerne

Inzwischen sind die Patente für viele synthetische Süssstoffe ausgelaufen,

und China liefert sie zu Billigstpreisen. Die grossen Konzerne sind folglich

auf der Suche nach gewinnträchtigeren Projekten und peilen Stevia an.

Eine Pflanze kann jedoch nicht patentiert werden.

Bestimmte Methoden aber, mit denen gewisse Substanzen aus der Pflanze

extrahiert werden können und die auf spezielle (chemische) Weise behandelten

Substanzen selbst, lassen sich sehr wohl patentieren. Und so meldete Coca Cola

bereits 24 Patente auf chemisch behandelte Süssstoffe aus Stevia an.

Der neue Coca-Cola-Süssstoff heißt Rebiana und soll in verschiedene

Coca-Cola-Produkte gemischt werden bzw. wird das bereits.

Steviosid oder Rebiana?

Während jedoch der in Japan seit Jahrzehnten eingesetzte Stevia-Süssstoff

Steviosid die erwähnten gesundheitlichen Vorteile bietet,

fehlen für Rebiana einerseits aussagefähige Studien,

während andererseits die wenigen vorhandenen Studien zeigen,

dass Rebiana offenbar keinen positiven Einfluss auf den Blutdruck hat.

Es kommt also nicht nur darauf an, einfach irgendein Steviaprodukt zu verwenden,

sondern auch darauf, WELCHEN der vielen aus Stevia hergestellten Süssstoffe man verwendet.

Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, wählt die natürliche Variante,

nämlich entweder die getrocknete oder pulverisierte Pflanze

(ideal für Tees, Limonaden und Smoothies) oder einen natürlichen

Stevia-Extrakt aus dem ganzen Blatt der Pflanze.

Wie man Stevia am besten einsetzt

Es gibt viele Nahrungsmittel, die Sie täglich zu sich nehmen und die Sie statt

mit synthetischen Süssstoffen oder Zuckeraustauschstoffen  mit Stevia süssen können.

Zum Beispiel können selbst gemachte Tomaten-Saucen ohne

Probleme mit Stevia die gewünschte süsse Note erhalten.

Oder pressen Sie etwas Zitronensaft in ein Glas Wasser und fügen Sie der

Flüssigkeit ein wenig Stevia hinzu – und schon haben Sie eine erfrischende

und dabei zuckerfreie, kalorienarme Limonade.

Auch Smoothies sind eine hervorragende Idee, wenn man Lust auf süsse Getränke hat,

aber Zucker vermeiden möchte. Smoothies sättigen ausserdem und versorgen

mit einer Vielzahl wunderbarer Vitalstoffe, so dass Hungerattacken oder Fressanfällen

auf gesunde Weise vorgebeugt wird.

Wenn Sie mit Stevia backen möchten, dann sollten Sie sich an Rezepte halten,

die speziell für den Einsatz von Stevia konzipiert wurden.

Rezepte mit Stevia gibt es in der entsprechenden Literatur oder auf den einschlägigen Stevia-Internetseiten.

Hochwertige Stevia Produkte in unserem Shop erhältlich

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Stevia gibt es flüssig oder praktisch in Pulverform

  


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