Agavendicksaft

19.08.2016 11:54

Agavendicksaft oder auch Agavensirup hat sich mittlerweile bei uns als alternatives Süßungsmittel mehr als durchgesetzt. So hat Agavendicksaft den Ruf weitaus gesünder zu sein, als sein süßer alt bekannter Vertreter. Denn Agavendicksaft hat gleichzeitig noch einen guten Vitamin- und Mineralstoffanteil zu bieten, was Agavendicksaft gleich noch mal sehr wertvoll als Süßungsmittel macht. Die Süßkraft ist fast genauso süß wie Zucker, allerdings bringt Agavendicksaft noch einen weiteren kleinen Geschmacksvorteil durch eine feine und süße Karamellnote mit sich.

Agavendicksaft gesund

Für die Herstellung von Agavendicksaft wird zunächst der Saft aus den Agaven gewonnen. Dafür wird aus der Agave vor dem Erblühen der innere Kern entfernt. In dem dadurch entstandenen Loch von einem Durchmesser von bis zu 15 cm können daraufhin über ein halbes Jahr hinweg täglich bis zu 1,5 l süßer Saft entnommen werden. Dieser Saft verdirbt nach seiner Entnahme allerdings rasch, weshalb er anschließend gefiltert und erhitzt wird. Dadurch werden die um die enthaltenen Polysaccharide in Einfachzucker umgewandelt. Das Ergebnis davon wird anschließend zu einer sirupartigen Flüssigkeit eingedickt, die etwas dünnflüssiger als Honig ist und vom Aussehen her klar bis zu einem dunklen Gelbton.

Agavendicksaft statt Zucker

Agavendicksaft besteht in erster Linie aus Fructose und Glucose, allerdings ist der Fructose-Anteil deutlich höher. Der glykämische Index des Agavendicksafts ist auf Grund des hohen Fructose-Anteils mit der niedrigste unter allen verfügbaren Süßungsmitteln. Dennoch ist für alle anderen Menschen das Süßen von Agavendicksaft vorteilhafter im Vergleich zu Zucker. Wie jedes Süßungsmittel sollte auch Agavendicksaft nicht übermäßig konsumiert werden, da der Gaumen sich sonst zu sehr an den süßen Geschmack gewöhnt und immer mehr benötigt. Agavendicksaft kam für eine kurze Zeit in Verruf, da Anhänger der veganen Rokost bemängelt haben, dass der Agavendicksaft durchs Erhitzen alle seine wertvollen Inhaltsstoffe verliert, wobei auch hier mittlerweile eine Rohkostvariante angeboten wird.

Der hohe Fructose-Anteil ist nicht für Jedermann verträglich. wie im Falle einer Fructose-Intoleranz ist es besser zu Reissirup als alternatives Süßungsmittel zu greifen. Aber gerade für Veganer hat sich der Agavendicksaft als wunderbare Alternative zu Honig entwickelt. Mit Agavendicksaft lassen sich auch kalte Getränke süßen, da er sehr schnell löslich ist.

Agavendicksaft backen

Mit Agvendicksaft lassen sich natürlich auf sehr leckere Weise Pfannekuchen und Waffeln verfeinern. Wer kann schon einem köstlichen veganen Pancake Tower am Morgen widerstehen, wenn der goldgelbener Sirup drüber fließt. Aber mit Agavendicksaft kann auch gebacken werden. Allerdings sollte das Rezept schon bewährt sein, denn oftmals hat Zucker auch eine wichtige Funktion im Teig. Wer dennoch nicht auf Zucker verzichten möchte beim veganen Backen, greift besser zu der gesünderen Variante dem Roh-Rohrzucker. Doch wenn es um die Zubereitung von Süßspeisen wie vegane Desserts geht, ist Agavendicksaft auf jeden Fall eine perfekte Alternative zu Zucker, da es hier in erster Linie um die Süßkraft. Auch für leckere Shakes, im Müsli und Smoothies ist Agavendicksaft perfekt geeignet.

Agavendicksaft kaufen

Natürlich bieten wir in unserem Sortiment auch den leckeren Agavendicksaft an. Die Firma Agava Karin Lang hat sich sogar auf ein großartiges Sortiment Fruchtsirupsorten auf Basis von Agavendicksaft spezialisiert. Das geht sogar hin bis zum köstlichen Schokosirup und Karamellsirup.


Kommentare

Agavendicksaft kommt bei mir immer morgens ins Müsli und in den Tee. Ich liebe Agavendicksaft!!!!! Außerdem machen wir damit auch gerne Desserts. Mit dem Backen bin ich mir unsicher. Hat Jemand schon Erfahrungen damit gemacht?

Violetta A., 17.09.2016 10:31
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