Masala

19.08.2016 11:47

Das Wort Masala stammt aus dem indischen und steht dort generell für eine Gewürzzubereitung in der indischen Küche. Wer schon mal in den Genuß indischen Essens kam, weiß, dass gerade die Vielzahl der Gewürze charakteristisch für indische Gerichte sind. Regional unterscheiden sich die Zusammensetzungen sehr stark und reichen von pikant scharf bis hin zu süßlich. Die bekannteste Mischung ist wohl Garam Masala, was für die Zubereitung von Currys verwendet wird.

Masala

Tandoori Masala

Tandoori Masala oder auch Tanduri Masala ist eine Gewürzmischung, die aus scharfen und aromareichen Gewürzen besteht und wird im ursprüngliche Sinne bei Gerichten verwendet, die im Tandur zubereitet werden. Tandoori Masala eignet sich aber auch als hervorragendes Wokgewürz. Wenn Sie kommerzielles Tandoori Masala kaufen, enthält es meist rote Lebensmittelfarbe, wodurch das fertige Essen eine tieforangene Farbe erhält. Mit Rote-Bete-Pulver aus dem gut sortierten Gewürzhandel könne Sie diesen Effekt nachmachen. Falls Sie kein rote Beete Pulver erhalten, können Sie alternativ Paprikapulver oder Tomatenflocken verwenden. Tandoori Masala sollte besser immer frisch zubereitet werden und nicht auf Vorrat. Allein der Duft beim Anrühren der Mischung wird Sie verzaubern.

Garam Masala

Garam Masala hat meist eine tabakbraune Farbe und wird gerade wegen dem intensiven Aroma in erster Linie bei Fleischgerichten verwendet. Als Veganer oder Vegetarier bietet sich da als Fleischersatz Seitan, Tofu der Tempeh an. Dabei kann die Würzmischung entweder in heißem Fett angeröstet werden, bevor der in Würfel geschnittene Fleischersatz angebraten wird. In der Regel wird das Garam Masala jedoch erst am Ende des Kochvorgangs hinzugegeben. Bei vielen indischen Rezepten wird Garam Masala eher sparsam verwendet, sozusagen als Basis des Geschmacks. Viele indische Gerichte enthalten meistens noch weitere Gewürze.

Garam Masala Rezept

In Indien, wo die ayurvedischen Heilkunde stark praktiziert wird, werden Gewürze verwendet, die den Körper erhitzen. Dazu zählen unter anderem Zimt, schwarzer Pfeffer, schwarzer KardamomGewürznelken, und Kreuzkümmel. Fast jede Familie hat ihr eigenes Ganam Masala Rezept, wobei die neueren Mischungen auch Gewürze wie z.B. Fenchel oder auch Grünen Kardamom enthalten, die laut der Ayurveda Lehre eine eher kühlende Wirkung haben.

Wie bei jedem Gericht bestimmt die Auswahl der verwendeten Gewürze das Aroma des Garam Masala. Soll das Garam Masala schärfer sein, wird Chili hinzugefügt. Eine Zugabe von Koriander oder Safran ist ebenfalls möglich.

Als erstes werden die unzerkleinerten Zutaten zunächst trocken in einer Pfanne geröstet, so dass die ätherischen Öle und Geschmacksstoffe freigesetzt werden. Nach der Abkühlung werden die Gewürze anschließend im Mörser zerstoßen oder in einer Gewürzmühle gemahlen. Die Gewürze können aber auch unzerkleinert mit ganzen Gewürzen verwendet werden. Das Garam Masala ist gut verschlossen mehrere Monate haltbar.


Kommentare

Mega schöner Blog. Weiter so!!!!

Brigitte K., 24.09.2016 17:55
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