Rindersteak

19.08.2016 12:02

Das Rindersteak ist der Klassiker schlechthin, wenn es darum geht, welches Fleischstück der Großteil der Menschen am liebsten verzehren. So hat sich das Rindesteak mit Folienkartoffel und Salat als absolute Lieblingsmahlzeit der meisten Leute durchgesetzt, wobei viele den Salat wohl eher als Dekoration ansehen. Mittlerweile gibt es ganze Ketten von Steakhäusern, die regen Durchlauf haben. Aber was genau ist eigentlich ein Rindersteak, aus welchen Teil besteht es und welche Alternativen gibt es für Menschen, die bewusst auf den Verzehr von Fleisch verzichten, wie Vegetarier und Veganer?
 

Rindersteak

Als Rindersteak wird eine zum Kurzbraten oder Grillen geeignete Fleischscheibe vom Rind bezeichnet, wobei die Verwendung bestimmter Teilstücke nicht vorgeschrieben ist. In Deutschland werden Rindersteaks häufig aus der Oberschale geschnitten. Während hierzulande der Begriff Beefsteak und Rinersteak für das Gleiche stehen, wird in Österreich hingegen die Bezeichnung Beef-Steak fest definiert für ein Steak, was aus dem Rinderfilet verwendet wird. In den USA steht die Bezeichnung Beefsteak immer für ein Hacksteak, das korrekterweise nicht wirklich ein Steak im eigentlichen Sinne ist, sondern eine geformte Hackfleischmasse, die ähnlich zubereitet wird und gegart gegessen wird. Dann gibt es noch das Beefsteak tatare, was aus gewürztem Schabefleisch hergestellt und roh gegessen wird.

Rindersteaks sind üblicherweise mindestens zwei Zentimeter dick und wiegen 200 g und das in der Regel ohne Knochen, bis auf wenige Ausnahmen, wie z.B. das T-Bone-Steak und  das Porterhouse-Steak, die beide lebensmittelrechtlich nicht voreinander abgegrenzt werden. Beide dürfen unter dem jeweiligen Namen des anderen angeboten werden. Der Name T-Bone-Steak stammt wegen dem T-Förmigen Knochen, der noch im Steak steckt. Aufgrund der BSE-Verordnung dürfen T-Bone-Steaks und Porterhouse-Steaks nicht von Rindern stammen, deren Alter über 24 Monaten liegt, da deren Rückenknochen nicht in den Handel gelangen darf. Das Rindersteak kann im Prinzip aus jeder Muskelpartie bestehen, die sich zum Kurzbraten eignet geschnitten werden. Allerdings werden magere, bindegewebsarme Teilstücke bevorzugt.

Rindersteak

Auch wenn jeder Zuschnitt aus jeder Muskelpartie möglich ist, sind bestimmte Begriffe lebensmittelrechtlich vorgeschrieben, wo hingegen Begriffe, wie z.B. Holzfällersteaks oder Virginia Steak reine Phantasiebegriffe sind.

Verwendete Teilstücke des Rindes sind:

  • Rinderfilet
  • Hüfte (auch Blume genannt)
  • Oberschale
  • Roastbeef
  • Hochrippe (auch Hohe Rippe oder Hohes Roastbeef genannt)

Rindersteak braten

Die Zubereitung des Rindesteaks erfolgt gerade zu Hause in der heimischen Küche meist in der Bratpfanne. Dafür wird eine Edelstahlpfanne ausreichend hoch erhitzt, etwas Pflanzenfett geschmolzen und das Steak je nach Wunschgrad lang gebraten.

Rindersteak grillen

In Steakhäusern kommt das Rindersteak in der Regel von einem speziellen Grill für den Gastronomiebreich. Zu Hause wird das Rindersteak grillen meist mit einem sogenannten Kontaktgrill nachempfunden. Wer Besitzer einer Tepan Platte ist, verwendet meist diese zum Rindersteak grillen.

Rindersteak und die pflanzliche Alternative

Kommen wir zu den veganen Alternativen zu einem Rindersteak, was für Sie als Leser sicher besonders interessant sein dürfte, gerade falls Sie zu den Vegetarier oder Veganer gehören, die schon gelegentlich Lust auf ein Rindersteak verspüren. Ganz klar liegen hier diverse Fleischersatz-Produkte weit vorn, wie Tofu und Tempeh. Wenn Sie allerdings mal in den Genuß eines Steaks aus Seitan kommen, werden Sie spüren, wie köstlich die sein können, vor allem wenn Sie sie authentisch über den Grill zubereiten und das typische Raucharoma entsteht. Reichen Sie wie beim fleischigen Vorbild leckeres Gemüse und Ofenkartoffel dazu, dann werden sich mit Sicherheit auch Ihre Gäste sehr darüber freuen.

Aber auch veschiedene Pilzsorten sind eine überaus schmackhafte pflanzliche Alternative zu einem Rindersteak. Entweder am Spieß mit verschiedenen Gemüsesorten zubereitet oder allein gegrilt. Ein großer gegrillter Portobellopilz ist auch eine fantastische Auflage für einen vegane Burger. Testen Sie sich ruhig mal durch die verschiedenen Pilzsorten, auch sie unterschieden sich geschmacklich.


Kommentare

Wir haben das mit dem Portobellopilz ausprobiert. Wahnsinn!!!! Danke für den Tipp

Mella T., 24.09.2016 17:51
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