Tempeh

19.08.2016 12:15

Tempeh ist in der asiatischen Küche weit verbreitet und findet bei uns seit kurzer Zeit seinen festen Platz auf unseren Esstisch. Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Menschen auf eine gesunde Ernährung achten und bewusst ganz oder zum Teil auf den Verzehr von Fleisch verzichten. Auch wenn die Basis wie bei Tofu Sojabohnen sind, wirkt das Endergebnis doch anders, was sicherlich auch mit der Herstellung zu tun hat. Das zeigt mal wieder wie vielseitig die kleinen Sojabohnen sind und was aus ihnen alles zubereitet werden kann. Ursprünglich stammt Tempeh aus Indonesien, wo er seit Jahrhunderten als preiswerte Proteinquelle geschätzt wird. Hier wird er sowohl als Importware aus Asien und aus deutscher und europäischer Herstellung angeboten. Es lohnt sich die verschiedenen Sorten zu vergleichen, da sich Konsistenz und Geschmack doch wie beim Tofu schon ändern können, je nach Produktion und falls der Tempeh doch noch vorm Verpacken gewürzt wurde.

Tempeh Herstellung

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, wird Tempeh aus Sojabohnen hergestellt. Ein feiner Unterschied besteht allerdings schon, denn hier werden gekochte und geschälte Sojabohnen mit einem Edelschimmelpilz (Rhizopus oligosporus) geimpft. Das Ganze wird bei 24-48 Stunden bei 30-35 °C fermentiert. Während der Fermentation entwickelt der Pilz feine fadenförmige Pilzzellen, die sich um die gekochten Sojabohnen schlängeln und sie so zu einer festen Masse formen. Zwar ist der Tempeh jetzt schon fertig, aber er wird auch gerne danach weiter verarbeitet, indem er noch geräuchert oder mariniert wird und dann vakuumverpackt abgefüllt wird.

Tempeh Zubereitung

Tempeh kann einfach direkt aus der Verpackung entnommen werden. Das einzige, was evtl. vorher erledigt werden muss, ist das schneiden oder würzen je nach Gericht. Da Tempeh neutral schmeckt, ist er unheimlich vielseitig zuzubereiten. Aus Tempeh lassen sich leckere vegane Schnitzel und vegane Steaks braten oder sogar grillen. Tempeh ist genau wie Seitan eine perfekte Basis für veganes Geschnetzeltes, veganes Gulasch, pikante Spieße, Asia-Gerichte und für Curry. Selbst kleinere Braten können Sie mit Tempeh sehr gut zubereiten. Ganz besonders herzhaft schmeckt geräucherter Tempeh, der hervorragend zu Suppen, Eintöpfen und besonders gut zu Hülsenfrüchten passt.

Tempeh Gesund

Dank des hohen Proteingehalts braucht sich Tempeh auf keinen Fall hinter tierischen Produkten zu verstecken. Tempeh kann es da locker mit dem gut bewährten Schnitzel aufnehmen, hat allerdings einen entscheidenden Vorteil, es enthält im Gegensatz dazu kein Cholesterin. Dank der Fermentation von Tempeh ist das hochwertige Eiweiß besonders gut verfügbar und auch verträglich. Um die biologische Wertigkeit von Tempeh zu steigern, ist eine Kombination mit Getreide und Hülsenfrüchten ideal. Tempeh steckt voller Mineralstoffe, gerade Kalium, Magnesium und Phosphor.100 g Tempeh bringen immerhin 5 mg Eisen. Sehr erfruelich für Tempeh ist auch, dass sein Fett- und Kaloriengehalt niedrig ist.

Tempeh Nährwerte auf 100 g natur
Kalorien 147
Kohlenhydrate 5,6 g
Protein 18 g
Fett 7 g
Ballaststoffe 2 g

Tempeh bestellen

Natürlich bekommen Sie Tempeh auch bei uns in unserem Onlineshop bei Veganisation.de. Da wir unser Sortiment auf hochwertige vegane Lebensmittel in Bioqualität ausgelegt haben, wo auch Veganer Fleischersatz sehr gefragt ist, ist natürlich auch Tempeh ein Muss. Neben Tofu und Seitan ist Tempeh eine wunderbare Alternative zu Fleisch und das nicht nur für Veganer und Vegetarier. Viele bewusste Fleischesser, die bereits ein Tempeh-Gericht gekostet haben, sind doch erstaunt, wie gut es schmeckt. Es kommt eben wie bei so vielen Gerichten einfach auf die Zubereitung an.


Kommentare

Ich hab Tempeh das erste Mal probiert, weil ich eine Alternative zu Tofu gesucht habe. Es ist echt lecker und super bekömmlich. Einfach in Scheiben schneiden und mit Wildreis und Peperonata servieren oder als Asiapfanne zubereiten. Saulecker!!!!!

Nadja K., 17.09.2016 10:27
Einträge gesamt: 1

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.