Terrine

19.08.2016 12:17

Für gewöhnlich ist eine Terrine so etwas wie eine Pastete, aber ohne Teig und meist in einem feuerfesten Gefäß aus Steinzeug in einem Wasserbad im Ofen gegart. Daher wird die Terrine auch Schüsselpastete genannt. In der klassischen Zubereitung wird die Form mit dünnen Scheiben fettem Speck ausgekleidet und mit einer Farce und Einlage fest gefüllt. Die Füllung der Terrine wird mit weiteren Speckscheiben bedeckt und nach dem Sie im Wasserbad im Backofen gegart wurde, wird das überschüssige Fett abgegossen und alles mit einem schweren Deckel gepresst und kalt gestellt. So werden beim Abkühlen Hohlräume vermieden und durch das sanfte Pressen wird die Masse zu einer Einheit verbunden. Dabei ist darauf zu achten, dass das Beschweren nicht zu stark ist, da sonst das flüssige Fett herausgepresst und die Terrine trocken werden kann. Die Terrine hat ihren Ursprung in Frakreich vor ungefähr 800 Jahren und zwar dienten damals mit Schmalz verschlossene Fleischtöpfe der Vorratshaltung, die auch heute noch als Rillettes bekannt sind. Am bekanntest ist die 1776 in Nérac erfundene Terrine de Nérac, die ihr Erfinder, der Pastetenbäcker Taverne, bis nach Spanien, England und USA versandte. Aber machen Sie sich keine Gedanken, dieses feine Gericht gibt es natürlich auch in der vegetarischen und veganen Variante, welche wir Ihnen heute vorstellen.

Terrine Rezept: Gemüseterrine mit Tofu

Unsere Gemüseterrine mit Tofu ist eine köstliche Variante, der sonst eher sehr fleischlastigen Terrine. Sie können durchaus auch das gegrillte Paprika- und Zucchinigemüse gegen andere Gemüsesorten oder auch Pilze austauschen.  

Terrine Zutaten

800 g Tofu natur

1 TL Paprikapulver

1 Tl Salz

70 ml + 2 EL mildes Olivenöl

Saft einer Zitrone

1 Priese frisch gemahlener Pfeffer

1 Priese Muskatnuss

1 frische Chilischote

2 Lauchzwiebeln

Je 1 halbe rote und gelbe Paprikaschote

½ Zucchini

2 EL schwarze Oliven

Terrine Zubereitung

Schneiden Sie das gesamte Gemüse in kleine Würfel. Entfernen Sie bei der Zucchini zuvor das Kerngehäuse, so dass nur das feste Fruschtfleisch übrig bleibt. Braten Sie die Paprika- und Zucchiniwürfel in den 2 EL Olivenöl an und lassen Sie sie dann auf einem Küchenkrepp abtropfen. Schneiden Sie die Chilischote in ganz kleine Würfel und die Lauchzwiebel und Oliven in feine Ringe.

Schlagen Sie den Tofu in Küchenpapier ein und pressen ihn, so dass die Flüssigkeit austritt. Mixen Sie den Tofu mit Salz und dem Paprikapulver in einem Mixer. Geben Sie das Öl und Zitronensaft langsam hinzu, bis eine glatte homogene Masse entsteht. Schmecken Sie die Masse mit Pfeffer und Muskatnuss ab und heben Sie die klein geschnittenen Chilis, die gegrillten Paprika- und Zucchiniwürfel, die Olivenscheiben und die in feine Ringe geschnittene Lauchzwiebeln unter die Tofumasse.

Kleiden Sie eine Kastenform (für 1000 ml) mit Klarsichtfolie aus, so dass sie am Rand etwas überlappt.Füllen Sie die Tofumasse hinein, streichen Sie das Ganze glatt und decken Sie die Form mit der überhängenden Folie ab. Legen Sie ein Wasserbad, in dem die Kastenform bis zur Hälfte im Wasser steht, in den Ofen und heizen Sie diesen auf 130°C vor. Stellen Sie die Terrine in das Wasserbad und lassen Sie die Terrine für 40-50 min garen. Lassen Sie die Terrine noch 5 min ruhen, nach dem Sie aus dem Wasserbad heraus genommen haben. Öffnen Sie die Folie und stürzen Sie die Terrine. Portionieren Sie die Terrine und servieren Sie sie mit einem frischen Salat der Saison oder einer köstlichen Beilage aus Coucous servieren.

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Unsere Empfehlung: Verwenden Sie für dieses Rezept den Bio-Tofu natur von Taifun.


Kommentare

Endlich ein geiles Rezept für vegane Terrine. DANKE!!!!

Claudia F., 24.09.2016 17:48
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