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Vegane Kohlenhydrate

Kohlenhydrate
gehören neben den Proteinen und Fette zu den sogenannten Makronährstoffen und haben immer noch häufig einen schlechten Ruf als Dickmacher, was aber völlig zu Unrecht ist. Denn schließlich spielen Kohlenhydrate eine besonders wichtige Rolle im menschlichen Organismus, denn Kohlenhydrate sind für den Körper nicht nur ein wichtiger Energiespender. So übernehmen sie eine wichtige Aufgabe als Einschleuser für Nährstoffe. Kohlenhydrate wirken wie eine Türöffner. Nicht nur wer Muskelaufbau und Masseaufbau betreiben möchte, braucht ausreichend Kohlenhydrate wie Dextrose, Maltodextrin oder Wachsmaisstärke.

Was sind Kohlenhydrate?

Kohlenhydrate bestehen chemisch betrachtet aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Ein Ring aus Kohlenstoffatomen bildet den Ring der Kohlenhydrate. Wenn über die Nahrung Kohlenhydrate aufgenommen werden, werden sie durch verschiedene chemische Prozesse im Körper in die einzelnen Bausteine zerlegt. Am Ende des Verdauungsprozesses bleiben kleinste einzelne Zuckermoleküle übrig. Kohlenhydrate unterscheiden sich danach, je nach dem aus wie vielen Kohlenstoffringen die Kohlenhydrate zusammen gesetzt sind.

Monosaccharide: Traubenzucker (Dextrose), Fruchtzucker
Disaccharide: Kristallzucker, Milchzucker, Malzzucker
Oligosaccharide: Raffinose
Polysaccharide: Stärke, Cellulose, Chitin

Kohlenhydrate, die keine Monosaccharide sind, werden auch als Mehrfachzucker bezeichnet. Monosaccharide, Disaccharide, Oligosaccharide sind wasserlöslich und haben einen süßen Geschmack, weshalb sie auch als Zucker bezeichnet. Polysaccharide sind so gut wie überhaupt nicht wasserlöslich und neutral im Geschmack. Daher schmecken Lebensmittel aus komplexeren Kohlenhydraten wie Brot, Reis, Nudeln etc. auch nicht süß.

Kohlenhydrate Aufgaben

Vegane Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind eine wichtige Energiequelle für fast alle Körperzellen. Insbesondere das Hirn, die roten Blutkörperchen und das Nierenmark sind auf Glucose (Traubenzucker) als Energiequelle angewiesen.
Kohlenhydrate sorgen dafür, dass der Wasser- und Elektrolythaushalt im Körper aufrecht erhalten wird.
Komplexe Kohlenhydrate üben im Körper wichtige Schutzfunktionen aus und sind der Bestandteil der Knochen- und Bindegewebssubstanz. Komplexe Kohlenhydrate sind an bestimmetn Abwehrreaktionen im Körper beteiligt.

Kohlenhydrate Verdauung

Die Verdauung der Kohlenhydrate beginnt bereits im Mund, wenn die Nahrung zerkaut wird und dabei mit dem Speichel vermischt wird. Durch das im Speichel enthaltene Enzym Amylase wird ein Teil der Kohlenhydrate im Körper zu kleinen Zuckermolekülen aufgespalten. Das macht deutlich, dass je besser die Nahrung gekaut wird, desto weniger Verdauungsarbeit müssen die restlichen Verdauungsorgane leisten. Die längeren Kohlenhydratketten werden so lange durch die Verdauungsenzyme gespalten, bis die kleinsten Bausteine (Monosaccharide oder auch Glukose) übrig bleiben. Die Zuckermoleküle gelangen über die Darmwand ins Blut. Sobald dies geschieht, steigt der Blutzuckerspiegel an und sendet Signale an das Gehirn weiter, worauf das Hormon Insulin ausgeschüttet wird, welches die Nährstoffe in die Zellen transportiert. Gemeinsam mit den Aminosäuren und Fetten dienen sie den Zellen als Nährstoffe und fördern den Muskelaufbau.

Kohlenhydrate als Energiespender

Vegane Kohlenhydrate

Sobald die einzelnen Zuckermoleküle in den Zellen angekommen sind, geht es mit dem sogenannten Citratcyclus weiter. Der Citratcyclus ist ein Stoffwechselprozess, bei dem aus der Glukose Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat), Kohlendioxid und Wasser entsteht. ATP wird für jede Muskelbewegung benötigt. Sobald zu viel Zucker in Form von Kohlenhydraten über die Nahrung aufgenommen, wird, werden die die Glykogenspeicher (Energiespeicher) damit gefüllt. Je nach dem wie hoch der Bedarf an Energie ist, wird das Glykogen wieder in Glukose umgewandelt und so der Körper mit Energie versorgt (Gluconeogenese). Bei besonders intensiven Belastungen wie bei einem harten Training, ist das ein wichtiger Vorgang. Sobald der Körper zu wenig Kohlenhydrate im Blut hat, kann er jederzeit auf diese Glykogenreserven zurück greifen.